Rauriser Literaturtage vom 10.03. bis 14.03.2027
im 4* Hotel Alpina
Im Frühling verwandelt sich Rauris wieder in ein Zentrum der österreichischen Literaturszene. Jedes Jahr kommen Autor*innen, Literaturbegeisterte und Kritiker*innen ins malerische Raurisertal, um inmitten der beeindruckenden Berglandschaft des Nationalparks Hohe Tauern über Sprache, Geschichten und Gedankenwelten zu diskutieren.
Die Rauriser Literaturtage gelten als eine der bedeutendsten Literaturveranstaltungen des Landes und bieten ein abwechslungsreiches Programm: Lesungen renommierter Schriftsteller*innen, spannende Debatten sowie die Verleihung des renommierten Rauriser Literaturpreises.
In der inspirierenden Stille der Berge entsteht Raum für tiefgehende Gespräche und neue Perspektiven – ein Fest für alle, die die Kraft des Wortes lieben.
Literaturtage Special bei uns im Hotel Alpina
Rauriser Literaturtage 2027 – Kultur & Komfort im Hotel Alpina
Tauchen Sie ein in die Welt der Literatur und erleben Sie inspirierende Lesungen, spannende Gespräche und einzigartige Begegnungen mit Autor*innen. Die Rauriser Literaturtage 2027 finden vom 10. März bis 14. März 2027 statt. Damit dein Aufenthalt genauso entspannt wie inspirierend wird, haben wir das perfekte Angebot für Sie:
Übernachtung & Frühstück im Hotel Alpina zum Spezialpreis
- Doppelzimmer für 2 Personen: € 94,00
- Doppelzimmer zur Einzelbelegung: € 109,00
Genießen Sie die gemütliche Atmosphäre unseres Hotels, starten Sie mit einem reichhaltigen Frühstück nur wenige Gehminuten von den Rauriser Literaturtagen entfernt.
Nachmittagsjause und Abendessen können sehr gerne nach Anfrage zugebucht werden. Wenden Sie sich hierfür gerne an unsere Service-Mitarbeiter oder direkt an der Rezeption.
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Das waren die LITERATURTAGE 2026

Programm 2026
Hauptpreise
Der Rauriser Literaturpreis wird von der Salzburger Landesregierung vergeben und ist für die beste Prosa-Erstveröffentlichung in deutscher Sprache des jeweils vorangegangenen Jahres ausgeschrieben. Verliehen wird der mit € 10.000,- dotierte Preis zur Eröffnung der Rauriser Literaturtage.
Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige, jährlich wechselnde Jury mit je einer Stimme für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Der Preis wird nicht über Einreichungen vergeben.
Für viele Autorinnen und Autoren ist der Rauriser Literaturpreis das Sprungbrett in die literarische Öffentlichkeit: Auf der Liste der bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger finden sich beispielsweise Namen wie Franz Innerhofer, Ruth Klüger und Michael Köhlmeier ebenso wie Herta Müller (Literaturnobelpreisträgerin 2009) und Felicitas Hoppe (Bücherpreisträgerin 2012).
Förderungspreise
Der Rauriser Förderungspreis wird von der Salzburger Landesregierung und der Marktgemeinde Rauris vergeben und ist mit € 5.000,- dotiert. Ausgeschrieben ist er für ein unveröffentlichtes Manuskript zu einem Thema, das jeweils im Juni bekanntgegeben wird. Die Texte werden von einer jährlich wechselnden unabhängigen Jury anonym (ohne Bekanntgabe der Namen) bewertet.
Zur Liste der bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger der Literaturtage Rauris.



Lesungen
Die Rauriser Literaturtage präsentieren seit ihrer Gründung 1971 alljährlich Autorinnen und Autoren aus dem gesamten deutschen Sprachraum und stellen sie mit ihren Büchern vor. Seit Mitte der 1990er Jahre steht jedes Mal ein Thema im Mittelpunkt, das in der zeitgenössischen Literatur
besonders häufig und möglichst auf die unterschiedlichste Weise behandelt wird. Die Hauptveranstaltungen der Literaturtage finden jeweils an den Abenden statt: Lesungen und Gespräche über aktuelle Bücher, die sich auf das zentrale Thema beziehen lassen.
Einige dieser Lesungen werden als Kooperationen mit Salzburger Literaturveranstaltern organisiert:
mit dem Literaturhaus Salzburg, mit dem Literaturforum „Leselampe“ und mit dem Literaturverein „prolit“.
Seit 1992 wurden auch immer wieder Gäste aus fremden Sprachen, Ländern und Kulturen zu den Literaturtagen eingeladen:
Autorinnen und Autoren, die vom Baskenland über Island, Tschechien, Ungarn, Slowenien, Bosnien, Albanien, dem Maghreb,
aus Israel und Korea, der Mongolei und aus Malawi ins Salzburger Land kamen und ihre Texte vorstellten.
Das waren die Lesungen 2026
Zum Thema der 55. Rauriser Literaturtage 2026 haben Manfred Mittermayer und Ines Schütz erneut ein vielseitiges Programm entwickelt, das sich klar auf die gegenwärtige soziale und ökonomische Realität bezieht. Unter dem Motto „Lieben“ geht es dabei bewusst nicht nur um literarische Texte aus privaten Erfahrungsräumen. Vielmehr wird Liebe gesellschaftspolitisch verstanden: als Haltung des Zusammenlebens, die von Verständnis und Toleranz, Mitmenschlichkeit und Solidarität geprägt ist – und damit als Gegenentwurf zu einem Alltag, der nicht selten von Hass und Spaltung bestimmt wird, privat wie politisch.
Zu Lesungen und Gesprächen eingeladen sind Autorinnen und Autoren, deren Werke unterschiedliche Facetten, aber auch Gefährdungen von Liebe ausloten: Xaver Bayer, Martina Clavadetscher, Ulrike Draesner, Norbert Gstrein, Christina König, Eva Schmidt, Marlene Streeruwitz und Feridun Zaimoglu.
Ergänzt wird das Programm durch die Reihen Rauris.Lyrik mit Michael Donhauser, Angelika Reitzer und Silke Scheuermann sowie durch Spoken Word mit Bas Böttcher, Béla Rothenbühler und Katharina Wenty. Darüber hinaus sind erneut Gespräche zwischen Autorinnen und Autoren und Studierenden österreichischer Universitäten geplant.
Im „Gespräch über Literatur“ steht anlässlich ihres 100. Geburtstags Ingeborg Bachmann im Mittelpunkt. Manfred Mittermayer spricht dazu mit Heinz Bachmann, Ulrike Draesner und Irene Fußl, Mitherausgeberin der Salzburger Bachmann Edition. Die diesjährige Schreibwerkstatt wird von Andrea Grill betreut.
Rauriser Literaturpreis 2026 für Sophie Hunger
Die 1983 in Bern geborene und international renommierte Singer-Songwriterin und Autorin Sophie Hunger wird für ihr Romandebüt Walzer für Niemand (Kiepenheuer & Witsch, 2025) mit dem Rauriser Literaturpreis 2026 ausgezeichnet. Der vom Land Salzburg vergebene Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Laut Jury zieht das Buch seine besondere Anziehungskraft aus dem Zusammenspiel verschiedener Ausdrucksformen. Im Mittelpunkt steht eine ungewöhnliche, fernab des Alltäglichen angesiedelte Freundschaft, in der Musik eine zentrale Rolle spiele. Der Autorin ist damit ein Werk gelungen, das sich mit großer Empathie und zugleich formaler Präzision gängigen Erzählkonventionen entzieht und gerade dadurch überzeugt.
Förderungspreis geht an Andreas Neuhauser
Der Förderungspreis 2026, vergeben vom Land Salzburg und der Marktgemeinde Rauris und mit 5.000 Euro dotiert, geht an den Autor Andreas Neuhauser. Der 1988 in Steyr (Oberösterreich) geborene Schriftsteller studierte Germanistik und Anglistik und lebt heute in Salzburg. Ausgezeichnet wurde sein Prosatext Linz-Wegscheid, der sich dem Thema „Nähe“ widmet und die Jury – bestehend aus Jessica Beer, Stefan Köglberger und Anna Weidenholzer – auf mehreren Ebenen überzeugte. Besonders hervorgehoben wurde der vollständige Verzicht auf ein klassisches Narrativ, den die Jury als „mutigen Schritt“ bezeichnete. Stattdessen lade der Text zu einer unkonventionellen Erkundung eines Stadtteils im Großraum Linz ein und ermögliche es den Lesenden, dabei immer wieder neue Perspektiven zu entdecken.


Alle Informationen rund um die Lesungen und den Literaturpreis 2026 finden Sie auf der Homepage der Rauriser Literaturtage.
Wir würden uns sehr freuen, Sie zu den Rauriser Literaturtagen hier bei uns im Hotel Alpina
begrüßen und verwöhnen zu dürfen und freuen uns über eine Buchung oder eine Anfrage von Ihnen!
🤎lichst Ihre Carmen & Thomas Prommegger
